zeitschrift der historiker und 
politologen der uni münchen 
 no.8 sommersemester 1999
 
 Eins vor Zweitausend? 
  
Das 18. Jahrhundert hat eben erst begonnen!
 
Karl der Große ist in Wirklichkeit Karl der Fiktive. Das zumindest behauptet ein Privatgelehrter aus Gräfelfing, der herausgefunden haben will, daß Karl niemals gelebt hat. Doch es kommt noch schlimmer. Dem dunklen Mittelalter, von dem wir bisher etwas zu wissen geglaubt haben, werden nun auch noch seine letzten Lichter ausgeblasen. Drei Jahrhunderte europäischer Geschichte sind reine Fiktion. Wir schreiben nicht 1999, in zwei Jahren findet keine Jahrtausendwende statt, sondern das 18. Jahrhundert hat eben erst begonnen: Wir schreiben das Jahr 1702. 
 
1992 erschien eine Schrift, mit dem Titel »Karl der Fiktive, genannt Karl der Große«. 1994 folgte »Hat Karl der Große je gelebt« (2. Auflage 1995), 1996 schließlich verlegte der ECON Verlag/Düsseldorf ein Buch mit dem Titel »Das erfundene Mittelalter«, dessen 6. Auflage seit Anfang 1999 vorliegt. Eine Bilanz, die Staunen macht. 
Was macht, muß man sich ob des offensichtlichen Erfolgs fragen, dieses Buch so interessant und wer vor allem ist der Autor? 
Heribert Illig heißt der Unruhestifter, der allerdings nicht nur im Mittelalter eine gründliche Chronologierevision vorgenommen hat. In seinem Gräfelfinger Verlag Mantis hat er seit 1988 etliche Publikationen, unter anderem zur »veralteten Vorzeit«, den Pyramiden und den Pharaonen veröffentlicht. In der von ihm herausgegebenen Zeitschrift »Zeitenprünge« werden regelmäßig geschichtskritische Fragen thematisiert. 
Soviel zum Autor, doch nun zu seiner These. 
Die Antwort auf unsere Frage ist so spektakulär wie einfach: Illig behauptet: »In der europäischen Geschichte bilden 7., 8. und 9. Jahrhundert einen künstlichen Zeitraum. Er enthält keine reale Geschichte, so daß er ersatzlos zu streichen ist und die Zeiten davor und danach direkt oder mit nur geringem Abstand aneinanderzufügen sind.« [Illig,1998, 18]. 
Diese Forderung, die man auf den ersten Blick einfach nur als lächerlich empfinden kann, gewinnt in seiner Darstellung eine erstaunliche Gestalt und man ist geneigt, seiner Argumentation Glauben zu schenken. 
Doch es bleiben nicht unerhebliche Zweifel. Warum hat die geschichtliche Forschung bisher noch nicht selbst solcherlei Erkenntnis gewonnen, zeigt Illig uns doch, wie klar die Sachlage ist, wie leicht die Fehler aufgedeckt sind, und wie einfach eine Korrektur wäre. Illigs These ist die Götterdämmerung des frühen Mittelalters, um nicht zu sagen seine Karlsdämmerung. 

Das Interesse der Öffentlichkeit war größer als das der Fachwelt 
Seit Erscheinen des Buches bei ECON gab es eine Lawine von Zeitungs- und Fernsehberichten, Radiodiskussionen, etc. Doch die Fachwelt hielt sich, gegenüber der breiten Öffentlichkeit, etwas bedeckt. Da Ausnahmen allerdings die Regel bestätigen, seien hier nur das von Prof. Borgolte gehaltene Proseminar »Hat Karl der Große je gelebt« vom Sommersemester 1998, an der Humboldt-Universität Berlin, genannt, eine große Umfrage unter Historikern aus aller Welt der Zeitschrift »Ethik und Sozialwissenschaft« VIII (4) von 1997, und der Beitrag von Prof. Schieffer in der Ausgabe 10/97 von »Geschichte in Wissenschaft und Unterricht«. Das Buschfeuer scheint sich zum unkontrollierten Flächenbrand zu entwickeln. Deshalb soll hier versucht werden, eine Illigs Standpunkt ähnliche Sichtweise darzustellen, für ihn bestehende Rätsel aufzuzeigen und zu vermitteln, wo er Probleme sieht, welche Ergebnisse er erzielt und welche Schlüsse für ihn daraus zwingend erscheinen. 

Rätsel über Rätsel 
Illig baut seine These auf mehreren Pfeilern auf. Auf der katastrophalen Quellenarmut und ebensolchen archäologischen Befunden, einer bewußt fehlerhaften Chronologie, und dem architektonischen Beweis, daß die Pfalzkapelle zu Aachen nicht aus Karls Zeit stammen kann, da sie ihrer Zeit baulich um die fraglichen 300 Jahre voraus sein soll. Für die Karlszeit führt er, zur Verdeutlichung der allgemeinen Quellenlage, vier beispielhafte Probleme an. Erstens die Fragen nach Karls Geburtsort und den dunklen Ursprünge seiner Ahnen. Nächstens die Frage, warum Karl in einer Zeit, in der Herrschaftsteilung üblich war, nach dem Tode seines Bruders Karlmann (771) Alleinherrscher wurde und nicht zusammen mit seinen Neffen und seiner Schwägerin, als gleichberechtigte Anwärter auf den Thron, regiert hat. Schließlich die ungeklärten Probleme im Zusammenhang mit Karls Kaiserkrönung, also warum seiner Hofkanzlei kein Einheitsdatum für die Erhebung zum Kaiser bekannt ist. Auch die ungeklärten Fragen der Krönung zu Rom und sein nie aufgefundenes Grab. Dies alles sind Illig Indizien großen Unwissens um Karls Person. Der größte Herrscher des Abendlandes wird nach seinem Tode binnen Stunden verscharrt und ist von da an für die Nachwelt verschwunden. 
Der Überkaiser 
Diese vier Probleme stellt Illig beispielhaft an den Anfang, wobei er im Folgenden die Gestalt Karls des Großen weiter zu demaskieren sucht. Zu seiner Person fragt Illig, wie Karl in 46 Regierungsjahren 44 Jahre lang Krieg führen kann und dabei eben mal eine Strecke zu Pferde zurücklegt, die, je nach Berechnung, zwei- bis viermal um den Äquator reicht. Es ist für ihn ebenso seltsam, wie ein einzelner Mann zu solchen Energien fähig ist, denn Karl war weit mehr als Militärexperte, was alleine bereits mehrere Heldenleben ausfüllen könnte, sondern auch genialer Diplomat, Jurist, Germanist, Ethnologe, Theologe, Mäzen und Finanzgenie. 
Er unterhielt Beziehungen an den Hof von Bagdad, eroberte, laut Einhard, mehr als das halbe Europa, verstand es, sich seiner Gegner so gründlich zu entledigen, daß die Geschichte sie forthin vergißt, beherrschte Nordafrika, Syrien und, auf friedlichem Wege, den Zugang zu den hl. Stätten. Eine Tat, die Friedrich II. fast 400 Jahre später wiederholen kann. Auch hier war Karl seiner Zeit wieder erstaunlich weit voraus. 
Doch geht Illigs Offensive nicht nur gegen die Person des großen Karl, es bleiben auch die Gaue des Frankenreichs nicht verschont. Wie kann dieses Land das alles finanzieren, ein Land, in dem, so Illig, die Landwirtschaft darniederliegt und nur minimalster Tauschhandel auf fast neolithischem Niveau existiert? Es ist damit allerdings nicht abgetan, auch Städte und Völker in Karls Reich existieren, wenn überhaupt, nur auf dem Papier. Gegenüber der Merowingerzeit und dem 10. Jahrhundert, aus denen beiden gute archäologische Befunde vorliegen, sind karolingische Reste den Archäologen in einem so verschwindenden Maße bekannt, daß sie im Untergrund praktisch überhaupt nicht auftauchen. Sein wichtigstes Argument schließlich findet Illig in der Architektur. Insgesammt kennen wir für die Jahre 476 bis 855 n. Chr. 1695 Großbauten. Für Illig kann deren Nichtnachweisbarkeit nur Indiz sein für eine falsche, viel zu frühe Datierung, im schlimmsten Fall sogar schlichtweg Erfindung. Bei 215 der bekannten Bauten, die archäologisch untersucht wurden, konnte man nur zu einem Bruchteil karolingische Spuren nachweisen. Wir besitzen, wie Illig mit den Worten von Wolfgang Braunfels feststellt, »aus dem 8. Jahrhundert mit Ausnahme des letzten Jahrzehnts (...) so gut wie nichts« [Illig 1998, 208]. 
Illig geht sogar so weit, das Aachener Münster, steingewordenes Zeugnis Karls des Großen, zu verjüngen, soll es doch ein Bauwerk mit einer Architektur sein, die, wie eine Erscheinung aus dem Dunkel der Zeit, urplötzlich auftaucht, um ebenso geheimnisvoll wie schnell wieder zu verschwinden. Erst in Speyer, unter Heinrich IV, erlangte man wieder eine derartige Kunstfertigkeit in den Wölbungen. 
Im Ganzen konstatiert Illig 24 (!) architektonische Anachronismen, von der Kuppel über die verschiedenen Gewölbe, das Strebesystem und Wandauflösungen, die Oktogonform bis hin zu den Bronzearbeiten: alles zu früh geratene Architektur, die es aufgrund des damaligen technischen Standarts, gar nicht geben dürfte. Für Illig bricht damit die Karlsdämmerung über Aachen herein und legt ihren Mantel aus purem Nichts über den großen Karl und seine Werke. Karl der Große wird zu Karl dem Fiktiven. 

C14 - Der Stein der Weisen? 
Doch überlegen wir: Karl der Große - ein Fälschungsprodukt und nur Makulatur, rund drei Jahrhunderte europäischer Geschichte für den Mülleimer? Wer sollte Karl denn gefälscht haben und was hätte der oder die Fälscher damit erreichen wollen ? Wie soll man überhaupt eine Zeit von 300 Jahren fälschen? Können wir nicht mit C-14 und Dendrochronologie das Alter von archäologischen Funden und Bauwerken exakt bestimmen? Man sollte können, möchte man glauben. Allerdings sind archäologische Spuren, jeweils von der Methode ihrer Datierung abhängig, nicht hundertprozentig einer Zeit zuweisbar. Es können sich, für ein und den selben Forschungsgegenstand, bis zu 100 verschiedene Datumsangaben ergeben. Der Physiker Christian Blöss und Prof. Hans-Ulrich Niemitz von der HTWK Leipzig, haben bei ihrer 1997 veröffentlichten Untersuchung gezeigt, daß sowohl C-14 als auch Dendrodatierungen elementarste Fehler anhaften. Für beide Methoden zur Datierung stellen sie fest, daß sie keine realen Daten oder gesicherte Anhaltspunkte über das Alter eines Gegenstandes liefern können und somit als Fundament für Datierungen unbrauchbar sind. 

»Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen« 
Als Verdächtige hat Illig vor allem die drei ersten Dynastien ausgemacht, denn gerade diese haben einen seltsamen Bezug zu Karl und seinem Wirken. Otto III. als der erste Entdecker von Karls Grab, Heinrich V. als Bauherrn des Aachener Doms als einer Kirche seines, dem Papst übergeordneten, kaiserlichen Vorgängers und Barbarossa, der einen geradezu fanatischen Karlskult trieb (er erwirkte die Heiligsprechung), und dem durchaus auch an einem, der Kirche und Oberitalien gegenüber, starken Kaisertum lag. Schließlich Friedrich II., dessen Parallelen zu Karl für Illig mehr als auffällig sind. 

Cui bono? 
»Daran schließt die entscheidende Frage an: Cui bono? Wem zum Nutzen? Immer haben Fälscher versucht, akute Bedürfnisse auf dem Umweg über einen fiktiven Ahnen zu befriedigen, durch Rückprojektionen aktuelle und künftige Vorteile zu erzielen. (...) Der mittelalterliche Dauerkonflikt zwischen Kirche und Kaiser, zwischen Welf und Waibling, (...) verlangte ohne Zweifel immer neue Argumente. Sie konnten am leichtesten durch Fälschungen beigebracht werden« [Illig, 1998, 342]. 
Somit besteht für Illig an der ‘Erfindung Karl’ Nutzen für alle: Kaisern diente er als mächtiger Vorgänger, der den Papst in seinen Schranken hält. Die Kirche benutzte ihn als Stifter und Begründer ihrer Macht und Herrschaft über den Kaiser, und schließlich immer neue Nutznießer, die sich aus einer Zurückführung auf Karl ganz praktische, irdische Vorteile erhofften. Warum sollte ein Kloster nicht auch von Schenkungen Karls des Großen profitieren, wenn auch der Papst sich selbst Urkunden ausstellte, um fragliche Ansprüche zu legitimieren? 
Doch wie bringt man eine Erfindung von nahezu dreihundert Jahren Länge in der Geschichte unter? Ein paar Ereignisse wären ja leicht irgendwo dazwischen geschoben, aber 300 Jahre? Auch hier hat Illig ‘Schuldige’ ausgemacht: Den byzantinischen Kaiser Konstantin VII. Porphyrogenetos, der die Geschichte Ostroms neu schreiben ließ, und Papst Gregor XIII. Vor allem Letzterer, weil unter dessen Pontifikat die große Kalenderreform vorgenommen wurde. Illig behauptet nun, diese sei fehlerhaft, denn man hatte damals, um den Fehllauf des Kalenders auszubessern (alle vier Jahre ein Schalttag ergibt in 400 Jahren 100 Schalttage, drei Schalttage zuviel, was Gregor dadurch ausbesserte, das der gregorianische Kalender in 400 Jahren nur mehr 97 Schalttage hat), 10 Tage übersprungen, vom 4. auf den 15. Oktober 1582. Doch man hätte mit 10 Tagen Korrektur (bis 1582 waren 12,7 Fehltage aufgehäuft) eben um 2,7 (also rund 3) Tage zu wenig korrigiert. Da nun rund 3 Tage für einen Fehllauf von rund 400 Jahren stehen, muß, laut Illig, die fragliche Zeit damals eingefügt worden sein. Illig geht dabei davon aus, daß der Fixpunkt Nicäa (325 n. Chr.), der 1582 als Grundlage der Reform gewählt wurde, falsch ist, da aus den Konzilsakten keine Anhaltspunkte für einen ‘Tagesordnungspunkt Kalender’ hervorgehen. 

Ein geräumiger Denkapparat 
Illig endet mit dem Ausblick auf weitere Bücher, die die Fiktionalität des karolingischen Mittelalters weiter erhärten sollen. Was wir in der europäischen Geschichte als Lücke enttarnen, muß, allerdings nicht zwingend zeitgleich, in der Geschichte anderer Kulturkreise ebenso vorhanden sein. 
Man kommt nicht umhin, eine gewisse Bewunderung für Illig zu empfinden, braucht es doch eine gute Portion Mutes, sich einer Welt von Spezialisten entgegenzustellen und noch dazu mit einer derart grundstürzenden These. Unweigerlich erhebt sich die Frage, ob man sich überhaupt mit Illig beschäftigen sollte? Das Echo der Fachwelt, immerhin haben bislang 51 Historiker, Archäologen, Germanisten und Vertreter anderer Disziplinen zu Illig Stellung bezogen, zeigt deutlich, daß er keine »historische Eintagsfliege« ist und bestätigt, daß es mitnichten »Besudelung der Berufsehre« ist, sich mit seinen Thesen zu beschäftigen, sondern normale, kritische Auseinandersetzung mit den, zugestandener Maßen, ungewöhnlichen Thesen eines ungewöhnlichen Mannes. Man sollte sich, dem Beispiel unserer Koryphäen folgend, mit Illig auseinandersetzen, zumindest einige Gedanken auf seine Überlegungen verwenden. Prof. Borgolte schrieb dazu: »(...), aber es lohnt sich doch, in kritischer Auseinandersetzung mit ihr das Instrumentarium der Geschichtsforschung zu erproben.«. 
Es ist mit Sicherheit falsch, Illigs Thesen vorbehaltlos anzuerkennen und ihnen Glauben zu schenken, genauso , wie sie ungelesen zu verteufeln. Bedauerlicher Weise muß gesagt werden, daß Illig auch schon in die nähe der Auschwitzlüge gerückt wurde, wie es Dr. Richard Herzinger, in ‘kritischer Auseinandersetzung’, in der ZEIT vom 26. September 1997 getan hat. 
Vielleicht ist Karl der Große echt, vielleicht ist er Karl der Fiktive, vielleicht ist das frühe Mittelalter Erfindung, vielleicht kennen wir schon die Realität. Wichtig an Illigs Ansatz ist die Kunst und die Freiheit, aus Dogmen auszubrechen und sich als echter und für viele unbequemer Querdenker zu beweisen. Wissenschaft, und ganz besonders die Geisteswissenschaft, lebt vom freien Denken und gerade die verschrobensten Einfälle waren oftmals diejenigen, die die Grundlage boten, aus ihnen neue Ansätze zu entwickeln, auch wenn diese dann in ganz andere Richtungen liefen. Der Kulturhistoriker und Philosoph Egon Friedell sagte einst: »Bei einem Denker sollte man nicht fragen: welchen Standpunkt nimmt er ein, sondern: wie viele Standpunkte nimmt er ein? Mit anderen Worten: hat er einen geräumigen Denkapparat oder leidet er an Platzmangel, das heißt: an einem System?«. 
Um aber nicht Gefahr zu laufen, an einem System zu erkranken, sollte man seinem »Denkapparat« auch einmal Exotisches gönnen, als Seminars, Vortragsreihe oder vielleicht Diskussionsrunde. Und wenn es, dem Beispiel anderer Universitäten wie Berlin, Leipzig oder London folgend, an der LMU auch einmal Exotisches zu kosten gäbe, so würde dies mit Sicherheit niemandem zum Nachteil gereichen, sondern nur die Geräumigkeit unser aller »Denkapparate« fördern. 
 

F. Konstantin Jurisch
Literatur: 

· EuS = ANFRAGE Heribert Illig: Enthält das frühe Mittelalter erfundene Zeit? STELLUNGNAHME Gerd Althoff, Werner Bergmann, Michael Borgolte, Helmut Flachenecker, Gunnar Heinsohn, Theo Kölzer, Dietrich Lohrmann, Jan van der Meulen, Woflhard Schlosser, REPLIK Heribert Illig, in: Ethik und Sozialwissenschaften. Streitforum für Erwägungskultur VIII (4), S. 481-520, Opladen 1997 
· Illig, Heribert, Das Erfundene Mittelalter, Düsseldorf 1996 
· Schieffer, Rudolf, "Ein Mittelalter ohne Karl den Großen, oder: Die Antworten sind jetzt einfach", in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 48 (1997), S. 611-617